England - London - 2009


Nastja und Viktor in London - kleiner Reisebericht

Aufenhaltsdauer: 13. Oktober bis 20. November 2009 (Nastja schon seit 20. August)

Wir befinden uns gerade gemeinsam in London. Wir möchten ein bisschen über unseren Aufenthalt hier berichten. Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen und freuen uns auf Kommentare!

15.Oktober 2009

Vorgestern Mittag bin ich endlich in London angekommen. Nastja ist bereits seit Ende August hier. Sie macht ein Auslandspraktikum in London. Noch kann ich nicht wirklich viel schreiben, da ich erst 2 Tage hier bin. Geflogen bin ich von Baden Airpark mit Ryanair bis zum Flughafen Stansted, dann mit dem National Express Bus bis zum Flughafen Heathrow gefahren. Von dort weiter mit dem Bus 555 Richtung Ashford. Nastja ist später auf halbem Wege eingestiegen. Es war ein schönes Wiedersehen! Von der Gastfamilie habe ich bisher die Mutter und zwei Töchter kennengelernt, sie sind sehr nett.

Einige Sachen sind mir schon aufgefallen. Diese Eindrücke sind nach 2 Tagen entstanden und müssen nicht unbedingt die Realität widerspiegeln. Ich möchte nicht generalisieren, es sind nur meine ersten Erfahrungen in England. In keiner bestimmten Reihenfolge:

  • Aussprache: die Engländer, die ich bisher kennengelernt habe, reden ziemlich schnell und mit einem starken britischen Dialekt. Für mich ist es noch schwierig, sie richtig zu verstehen. Nastja ist bereits länger hier und hat sich daran schon gut gewöhnt. Es ist auf jeden Fall nicht die englische Aussprache, die man in der Schule lernt.
  • Neon-grüne Westen: auf dem Weg zum Flughafen waren sehr viele Baustellen. Alle Bauarbeiter tragen solche neon-grünen Sicherheitswesten. Alle LKW-Fahrer haben solche Westen ebenfalls an. Sogar normale Leute, die mir begegnet sind, haben solche Westen angehabt. :-)
  • Deutsche Autos: es gibt hier relativ viele Autos von deutschen Herstellern (Opel heißt hier Vauxhall - siehe auch: Badge-Engineering). Ich schaue gerade aus dem Fenster, da steht ein VW Golf, ein Audi A3 und ein BMW X5. Die Autos sind hier überwiegend im guten Zustand.
  • Linksverkehr: daran muss man sich erst gewöhnen. Vor allem in Kurven und im Kreisverkehr hat man ein komisches Gefühl. Sogar entgegen kommende Menschen laufen auf der Straße rechts an einem vorbei. Hier heißt es: erst rechts, dann links gucken!
  • Umweltbewusstsein: scheint hier nicht so ausgeprägt zu sein. Am Flughafen Heathrow saß eine ältere Dame rechts neben mir und eine junge Frau links von mir. Die ältere Dame aß einen Berliner, der in einer Plastiktüte eingepackt war. Nachdem sie die Hälfte gegessen hatte, warf sie den Berliner samt Tüte einfach unter die Bank. Das Taschentuch, das sie zum Abwischen des Mundes benutzt hatte, flog gleich hinterher. Die junge Frau aß eine kleine Packung Chips, als ihr Bus kam, warf sie die leere Tüte auf die Bank und lief zum Bus. Der Mülleimer stand vielleicht gerade mal 5 Meter entfernt.
  • Essen fettig und süß: ich habe hier schon einiges probiert. Für meinen Geschmack ist das Essen hier sehr fettig und viel zu süß.
  • Schuluniform: alle Schulkinder haben eine violette oder gelbe Uniform an.
  • Ethnische Gruppen: ich habe sehr viele Inder und Pakistaner getroffen. Laut Wikipedia sind das auch die zwei größten Einwanderergruppen.
  • Pünktlichkeit: gemeint ist die Pünktlichkeit der Busse hier in Ashford. Eigentlich kann man nicht von Pünktlichkeit reden. Die Busse hier kommen regelmäßig 15-30 Minuten zu spät. Sehr ärgerlich, wenn man dringend zur Arbeit muss.
  • Sporthosen: viele tragen hier eine Sporthose draußen. Die Engländer mögen es wohl bequem.
  • Schlüsselanhänger: die meisten Angestellten tragen Eintrittskarten zum Büro an einem Schlüsselanhänger um den Hals. Vor allem im Flughafengelände hatten fast alle Mitarbeiter so einen Anhänger mit einer Karte dran.

Wie gesagt, das sind nur meine ersten persönlichen Eindrücke und müssen nicht mit der Realität übereinstimmen. Ich habe noch zu wenig gesehen und kennengelernt, um mich endgültig festlegen zu können.

Am Samstag machen wir einen großen Ausflug ins Zentrum von London. Ich bin schon sehr gespannt! Nastja war schon oft im Zentrum und wird mein persönlicher Stadtführer sein. :-) Ich nehme meine kleine Digitalkamera natürlich mit und stelle hier später ein paar Schnappschüsse rein. Leider habe ich meine digitale Spiegelreflexkamera nicht mitgenommen, aber die Bilder sollten mit der kleinen Kamera auch in Ordnung werden.

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 13. Juni 2013 00:44

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